Grundsätzlich gilt für das Thema Kundeneinwände:
- Wir kennen Sie alle – Fragen und Einwände von Kundinnen! Im Verkaufsgespräch gehören Sie zum Alltag, da es immer ein Für und Wider bei Entscheidungen gibt.
- Es gibt Informations-Einwände (Sachebene) und Ablehnungs-Einwände (Beziehungsebene).
- Einwände sind Gesprächsbeiträge, zunächst einmal nicht mehr und nicht weniger.
- Nimm Einwände ernst, aber nicht persönlich. Die Kundenaussage ist nicht: „Du bist nichts wert.“
Woran erkenne ich Einwände beim Kunden?
- Verbale Formulierungen, wie: „zu teuer“, „kein Interesse“, „keine Zeit“, „zu viel“, usw.
- Nonverbal, zum Beispiel: Stirn runzeln, Kopf schütteln, usw.
Einwände haben auch Vorteile!
Ob du es glaubst oder nicht: Einwände sind besser als ihr Ruf! Mögliche Vorteile sind:
- Der Kunde wird am Gespräch aktiv beteiligt.
- Der Verkäufer bekommt Informationen und kann darauf reagieren.
- Kundeneinwände bringen den Verkaufsprozess voran und erlauben, über einen Kompromiss zu einer Kooperation zu kommen.
- Kundeneinwände zeigen die „Denkmuster“ des Kunden auf.
- Kundeneinwände wirken wie ein Magnet, sie ziehen weitere Argumente an.